Schwerpunkte

Meine Politik folgt einem einfachen Grundsatz: Ansprechen. Anpacken.

Ich möchte zuhören, Probleme ernst nehmen und an Lösungen arbeiten, die im Alltag tatsächlich etwas verändern. Mein Wahlkreis reicht von Görries bis zum Mueßer Holz. Die Lebensrealitäten unterscheiden sich von Stadtteil zu Stadtteil. Aber überall geht es darum, ob Politik verlässlich funktioniert, Kinder faire Chancen haben, Menschen gute Arbeit finden und alle gut und bezahlbar leben können.

Als Wirtschaftsinformatiker und IT-Sicherheitsberater für die öffentliche Verwaltung bringe ich dabei eine besondere Perspektive ein. Ich möchte einen Staat, der verständlich, sicher und handlungsfähig ist, der Freiheit schützt und niemanden zurücklässt.


1. Ein Staat, der funktioniert

Wer einen Antrag stellt, einen Termin benötigt oder eine Information sucht, darf nicht an unverständlichen Formularen, unklaren Zuständigkeiten oder nicht funktionierenden Systemen scheitern. Verwaltung muss erreichbar sein, Probleme lösen und den Menschen das Leben erleichtern – digital und persönlich vor Ort.

Dafür braucht Mecklenburg-Vorpommern eine verbindliche Digitalisierungsstrategie, starke eigene Kompetenzen und eine öffentliche IT, die nicht von wenigen internationalen Konzernen abhängig ist. Eine leistungsfähige Verwaltung ist zugleich ein wichtiger Standortfaktor: Sie beschleunigt Verfahren, erleichtert Investitionen und stärkt Unternehmen und Beschäftigung im Land. Gleichzeitig darf nicht alles eingesetzt werden, nur weil es technisch möglich ist. Sicherheit muss nachweislich wirken, verhältnismäßig bleiben und demokratisch kontrolliert werden.

Dafür setze ich mich ein:

  • Eine verbindliche Digitalisierungsstrategie, die klare Ziele, Zuständigkeiten und Qualitätsstandards für das ganze Land festlegt.
  • Eine starke und unabhängige öffentliche IT mit einem gezielt gestärkten landeseigenen IT-Dienstleister in Schwerin, offenen Standards und einer landesweiten Open-Source-Strategie. So bleiben digitale Kompetenz, öffentliche Investitionen und qualifizierte Arbeitsplätze im Land.
  • Mehr Schutz vor Cyberangriffen durch ein leistungsfähiges Landes-CERT, eine praxistaugliche Weiterentwicklung des Informationssicherheitsgesetzes und eine eigenständige Datenschutzaufsicht.
  • Klare Grenzen für Überwachung: keine biometrische Überwachung im öffentlichen Raum, keine Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Palantir und eine Überprüfung bestehender Überwachungsmaßnahmen.
  • Eine nachvollziehbare und nachhaltige Digitalisierung mit transparenten Algorithmen, langlebiger Hardware sowie mehr Unterstützung für Repair-Cafés und digitale Selbstverteidigung.

Ein Staat, der hilft, schützt und sich kontrollieren lässt.


2. Faire Chancen in jedem Stadtteil

Wie gut ein Kind aufwächst, darf nicht von seiner Adresse oder dem Einkommen seiner Eltern abhängen. Gerade wenn wenig Geld zur Verfügung steht, kommen steigende Wohnkosten, eingeschränkte Mobilität, fehlende Beratung und zu wenige Angebote für Kinder und Jugendliche häufig zusammen.

Armut ist kein individuelles Versagen. Sie muss strukturell bekämpft werden. Dafür brauchen wir gute öffentliche Angebote, erreichbare Unterstützung und starke Orte der Gemeinschaft. Gleichzeitig dürfen wir unsere Stadtteile nicht nur über ihre Probleme beschreiben. Auf dem Dreesch, in Neu Zippendorf und im Mueßer Holz gibt es viel Engagement, Vielfalt und Zusammenhalt, auf denen wir aufbauen können.

Dafür setze ich mich ein:

  • Gute Bildung und verlässliche Angebote für Kinder und Jugendliche, damit nicht das Einkommen der Eltern oder die Adresse über Bildungswege und spätere berufliche Chancen entscheiden.
  • Wohnortnahe Beratung und Unterstützung für Familien, ältere Menschen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
  • Starke Jugendclubs, Vereine und Begegnungsorte, die Gemeinschaft, Kultur, Sport und ehrenamtliches Engagement ermöglichen.
  • Mehr Mitbestimmung für Kinder, Jugendliche und die Menschen im Stadtteil, wenn über ihr unmittelbares Lebensumfeld entschieden wird.
  • Eine Landespolitik, die Armut gezielt bekämpft und besonders betroffene Stadtteile dauerhaft unterstützt, statt nur einzelne Projekte kurzfristig zu fördern.

Gute Chancen. Starke Nachbarschaften. Zusammenhalt, der trägt.


3. Bezahlbar wohnen und mobil sein

Ein gutes Zuhause und verlässliche Mobilität gehören zu einem selbstbestimmten Leben. Menschen müssen in ihrem Stadtteil wohnen bleiben können, auch wenn Gebäude modernisiert werden oder sich das Umfeld verändert. Gleichzeitig entscheidet Mobilität darüber, ob Arbeit, Schule, medizinische Versorgung, Freunde und Freizeitangebote erreichbar sind.

Die Bedürfnisse sind in meinem Wahlkreis unterschiedlich: Auf dem Dreesch geht es besonders um dauerhaft bezahlbaren und guten Wohnraum, andernorts stärker um sichere Schulwege, barrierefreie Haltestellen oder gute Verbindungen zwischen den Stadtteilen. Das Land muss Schwerin dabei unterstützen, passende Lösungen vor Ort umzusetzen.

Dafür setze ich mich ein:

  • Mehr dauerhaft bezahlbarer Wohnraum durch eine stärkere soziale Wohnraumförderung.
  • Starke kommunale und gemeinwohlorientierte Wohnungsunternehmen, die für bezahlbare Mieten und lebenswerte Quartiere sorgen.
  • Sozial gerechte Sanierungen und mehr Barrierefreiheit, damit Menschen in ihrem Zuhause und ihrem Stadtteil bleiben können.
  • Einen verlässlichen und bezahlbaren Nahverkehr, der Arbeitsplätze, Schulen, medizinische Versorgung und Freizeitangebote gut erreichbar macht – mit einem vergünstigten Deutschlandticket für Menschen mit geringem Einkommen und einem kostenfreien Ticket für alle unter 27 Jahren.
  • Sichere und durchgängige Fuß- und Radwege, besonders für Kinder, Familien, ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen.

Bezahlbar wohnen. Sicher ankommen. Am Leben teilhaben.


4. Klimaschutz, der vor Ort wirkt

Klimaschutz ist Zukunftssicherung. Er muss im Alltag spürbar sein: durch bezahlbare und saubere Energie, weniger Abhängigkeit von Öl und Gas, Schutz vor Hitze und Starkregen sowie gesunde Lebensbedingungen in unseren Stadtteilen.

Gerade dicht bebaute Wohnquartiere brauchen mehr Schatten, Grün und Abkühlung. An anderen Orten geht es um den Schutz des Schweriner Sees, von Natur- und Erholungsräumen oder um eine verlässliche und sozial gerechte Wärmeversorgung. Klimaschutz darf Menschen nicht überfordern. Das Land muss Kommunen, Wohnungsunternehmen und Haushalte bei der Veränderung unterstützen. Gleichzeitig bietet die ökologische Modernisierung große wirtschaftliche Chancen: für das Handwerk, regionale Betriebe, erneuerbare Energien und neue zukunftsfähige Arbeitsplätze.

Dafür setze ich mich ein:

  • Verbindliche Klimaziele und eine regelmäßige Überprüfung, damit Klimaschutz zur Aufgabe der gesamten Landespolitik wird.
  • Erneuerbare Energien schneller ausbauen, die Menschen fair beteiligen und regionale Wertschöpfung stärken, damit günstige Energie, Einnahmen und Arbeitsplätze auch vor Ort ankommen.
  • Eine sozial gerechte Wärmewende mit guter Beratung und Unterstützung für Kommunen, Wohnungsunternehmen und Haushalte.
  • Mehr Schutz vor Hitze und Starkregen durch Bäume, Grünflächen, Trinkwasserangebote und wasserspeichernde Stadtstrukturen.
  • Kreislaufwirtschaft, Reparatur und längere Produktnutzung stärken, damit Ressourcen geschont und zugleich regionale Handwerks-, Reparatur- und Dienstleistungsbetriebe unterstützt werden.

Klimaschutz, der schützt, entlastet und Zukunft sichert.